Netto wehrt sich gegen Vorwürfe

von Redaktion LZ
Freitag, 13. Mai 2011
LZnet. Der Edeka-Discounter Netto setzt sich gegen Vorwürfe in Bezug auf die Bezahlung und die Behandlung von Mitarbeitern zur Wehr. Das Unternehmen lege "sehr großen Wert auf einen fairen und offenen Umgang mit Mitarbeitern sowie selbstverständlich auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme an die LZ.
Eine Verdi-Sekretärin war zuvor in einem Presseartikel mit gegenteiligen Aussagen zitiert worden. Unbezahlte Überstunden und systematische Schikanen führten manchen Netto-Angestellten in die Psychiatrie, hatte sie in sehr drastischen Worten behauptet. Die Angestellten seien überlastet und unterbezahlt.

Netto weist dies entschieden zurück: "Die beschriebenen Vorfälle widersprechen grundlegend unseren zentralen Richtlinien." Pauschalaussagen seien nicht korrekt. Die gesetzlichen Pausenzeiten würden genauso eingehalten wie geleistete Überstunden "ordnungsgemäß bezahlt beziehungsweise ausgeglichen" würden.

Die mediale Attacke der Gewerkschaft Verdi kommt überraschend, war Netto in den vergangenen Monaten der Arbeitnehmerseite doch erkennbar entgegen gekommen. Seit einem Jahr wendet das Unternehmen den Einzelhandelstarifvertrag an. Im April hatte das Edeka-Tochterunternehmen einen internen Mindeststundenlohn von 7,50 Euro eingeführt.

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