Ausbildung bei Obi

von Judit Hillemeyer
Mittwoch, 11. Mai 2005
Kooperationsvereinbarung in Leipzig, Foto: Obi
Kooperationsvereinbarung in Leipzig, Foto: Obi
Der Obi-Markt Leipzig-Probstheida will mit zukunftsorientierten Maßnahmen ein Zeichen auf dem Ausbildungsmarkt setzen. Das Unternehmen hat Anfang Mai eine Kooperationsvereinbarung zur Lernpartnerschaft mit dem Beruflichen Schulzentrum 1 der Stadt Leipzig geschlossen.



"Die Vereinbarung wurde im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig in Anwesenheit des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement sowie des Leipziger Oberbürgermeisters Wolfgang Tiefensee unterzeichnet.

In dieser Kooperation sieht Obi-Marktleiter Lars Brock eine Möglichkeit, potentielle Auszubildende das Unternehmen zu gewinnen. Schulleiter Bernd Kahl will mit dieser Vereinbarung Schülern eine verbesserte Berufs- und Studienorientierung ermöglichen "bei gleichzeitiger Vermittlung wirtschaftsnaher Werte".

Das Unternehmen Obi bildet derzeit 1.379 Lehrlinge aus. Zur Nachwuchsförderung gehören die jährlich stattfindenden "Obi-Azubi-Märkte". Der Händler legt dabei Wert darauf, seinen Auszubildenden während ihrer Lehrzeit Verantwortung zu übertragen.

Während des Zeitraums von einem Monat übernehmen die jungen Menschen einen Markt und führen das Geschäft in Eigenverantwortung. Der Verantwortungsbereich erstreckt sich von der Personaleinsatzplanung bis hin zur Ergebnisverantwortung.

Im Jahr 2004 wurden drei Obi-Märkte für je einen Monat als Azubi-Markt betrieben. Im Jahr 2005 werden es fünf Märkte - u.a. in Berlin und Ludwigshafen - sein.

Unter dem Motto "Andere geben Rabatte - wir geben Perspektiven" reagierte das Unternehmen 2004 auf den Aufruf der Bundesregierung, den Ausbildungspakt zu erfüllen.

Im April vergangenen Jahres bot der Händler bundesweit 150 zusätzliche Ausbildungsplätze. (juh)

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