Obi setzt auf den Azubi-Markt

von Judit Hillemeyer
Freitag, 05. August 2005
Der Franchisegeber Obi, Wermelskirchen, hat den Azubi-Markt in seine Ausbildungsstrategie integriert. Derzeit bildet das Baumarktunternehmen rund 1.500 Lehrlinge aus. Zur Steigerung der Ausbildungsqualität und Mitarbeiterqualifikation setzt das Unternehmen auf verschiedene Methoden und Konzepte.



Ein Bestandteil ist das Projekt "Azubi-Markt". Im August starten insgesamt drei Märkte in München, Ludwigshafen und Feuchtwangen. Ingesamt werden in diesem Jahr fünf Märkte von Lehrlingen geführt. Sämtliche Funktionen vom Verkauf, über Kassenaufsicht bis zur Büroarbeit werden von den Auszubildenden übernommen.

Selbstständigkeit

Führungsaufgaben werden den Berufsakademie-Studenten übertragen. Sie erhalten ihre Ausbildung zum Betriebswirt (BA) Fachrichtung Handel an einer der staatlichen Berufsakademien. In einem dualen sechs-semestrigen Studium werden sie auf die Übernahme von Führungspositionen vorbereitet.

Obi gehört zu den führenden Unternehmen im europäischen DIY-Markt. Der Franchisegeber ist in der Tschechischen Republik, Slowenien, Polen, Ungarn, Bosnien-Herzegowina, Russland, Italien, Österreich sowie in der Schweiz vertreten und gilt als der viertgrößte Baumarktbetreiber der Welt mit rund 29 300 Mitarbeitern.

Insgesamt erzielten die Obi-Märkte im Geschäftsjahr 2004/2005 einen Gesamtumsatz von 6,3 Mrd. Euro. (juh)

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