Wieder mehr offene Stellen

von Judit Hillemeyer
Donnerstag, 13. April 2006
Der Trend zur Personalaufstockung in deutschen Unternehmen setzt sich fort. Während 2004 nur 45 Prozent Neueinstellungen planten, rechnen aktuell knapp 60 Prozent damit.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Recruitment Trends 2006" der Jobbörse Stepstone, die unter mehr als 2 100 Personalmanagern in acht Ländern Europas durchgeführt wurde.

Damit liegt Deutschland knapp unter dem europäischen Durchschnitt. Europaweit planen insgesamt zwei Drittel der Firmen, ihr Personal in diesem Jahr aufzustocken. An der Spitze stehen mit 81 Prozent die Niederländer, gefolgt von den Schweden (72 Prozent).

Diese Tendenz wird dadurch verstärkt, dass die Anzahl der Unternehmen, die Stellen abbauen, deutlich zurückgeht. Nur sieben Prozent der deutschen Firmen wollen in diesem Jahr Mitarbeiter entlassen (2004: 14 Prozent). Dies entspricht dem allgemeinen europäischen Trend.

Einziger Ausreißer ist Großbritannien. Immerhin noch 13 Prozent der englischen Unternehmen wollen in diesem Jahr Kündigungen aussprechen. "Vor allem für qualifizierte Fach- und Führungskräfte gewinnt der Arbeitsmarkt derzeit kräftig an Fahrt.

Einen Zuwachs an offenen Stellen gibt es vor allem in den Bereichen IT, Telekommunikation, Ingenieurwesen und Vertrieb. (juh)

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