Bewerbungsmappe liegt im Netz

von Judit Hillemeyer
Freitag, 21. Juli 2006
Foto: LZ-Archiv
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Mehr als 82 Prozent aller Bewerber nutzen Internet-Stellenbörsen "häufig" oder "sehr häufig" zur Jobsuche. So das Ergebnis der Studie "Bewerbungspraxis 2007" des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universität und Monster Worldwide.



"Internet-Stellenbörsen sind die erste Anlaufstelle bei der Suche nach Job-Offerten, so das Untersuchungsergebnis. Auf Platz zwei stehen Unternehmens-Webseiten, die von knapp 55 Prozent der Befragten für Bewerbungsrecherchen genutzt werden. 53 Prozent aller Bewerber sind der Auffassung, dass sie über eine Internet-Stellenbörse am schnellsten eine Arbeitsstelle finden.

Auch 2006 ziehen 53 Prozent der Stellensuchenden die elektronische Bewerbung der Papierbewerbung vor. Fast 70 Prozent der Befragten haben außerdem ihren Lebenslauf in Datenbanken der Online-Stellenbörsen hinterlegt. Bewerber erreichen damit nach eigener Einschätzung einen größeren Kreis von Firmen als durch eine direkte Ansprache der Arbeitgeber.

Im Hinblick auf die Nutzung der Internet-Stellenbörsen stellen für rund 80 Prozent der Befragten die Jobsuche nach Regionen und für 50 Prozent ein Job-Assistent, der in regelmäßigen Abständen passende Angebote per E-Mail versendet, die wichtigsten Funktionen dar.

Mehr als 32 Prozent der Befragten rufen über Online-Stellenportale Informationen über Unternehmensprofile ab, und knapp 28 Prozent suchen nach Weiterbildungsmöglichkeiten.

Jeder Fünfte ist aber auch an Material zum Thema Arbeitslosigkeit interessiert.

An der diesjährigen Internet-Befragung beteiligten sich mehr als 10 000 Personen. Die vollständige Studie wird Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen. (juh)

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