Otto Group startet Mobile Recruiting

von Judit Hillemeyer
Freitag, 05. Februar 2010
Die Handelsgruppe Otto erweitert ihre elektronischen Instrumente zur Mitarbeiterwerbung. Mit dem Einsatz von Mobile Recruiting setzt das Unternehmen auf eine junge Zielgruppe.



Der Einsatz von internetfähigen Mobil- und Smartphones nimmt zu - bei Studenten, Absolventen, Schülern und Auszubildenden. Das ermittelte eine vom Eco Verband der deutschen Internetwirtschaft in Auftrag gegebene Studie. Danach haben Arbeitgeber im Bereich des Mobile Recruitings noch "großes Potenzial" bei der Bewerberansprache. Das will Otto nutzen.

Nach einer Testphase hat das Hamburger Handelshaus seine Online-Jobbörse für diese Geräte angepasst und startet jetzt damit durch. Über die Web-Adresse "mobile.otto.de/job" im Handy-Browser gelangen Interessierte direkt zu den Stellenangeboten. Auf der Startseite können die verschiedenen Rubriken, beispielsweise Absolventen, Young Professionals und Führungskräfte, gezielt durchsucht werden. Weitere Suchkriterien sind Einsatzbereiche wie E-Commerce, Marketing oder Controlling.

Auf den Messeständen des Otto-Group-Recruitings kommen Plakate mit Stellenausschreibungen zum Einsatz, auf denen so genannte Quick-Response-Codes (QR) abgebildet sind. Diese werden mit dem Mobiltelefon fotografiert. Mithilfe eines QR-Readers, der als Zusatzapplikation für mobile Endgeräte zur Verfügung steht, kann der Code gelesen werden.

Der Interessent gelangt dann automatisch zur Beschreibung der vakanten Position auf www.ottogroup.com/karriere und kann sich diese per Linkanforderung auch an seine persönliche E-Mail-Adresse senden lassen. Das Verfahren setzt Otto seit 2006 in Japan als Bestelloption im Kundenkatalog ein.

Otto setzt außerdem bei der Kandidatensuche auf Kanäle wie Twitter, Facebook und Xing. Darüber hinaus nimmt das Unternehmen an Online-Messen teil und bietet videogestützte Bewerberinterviews sowie Live-Talks im Web an. "Wir beobachten die Entwicklungen der neuen Medien aufmerksam und werden unsere Aktivitäten kontinuierlich ausbauen", so Michael A. Picard, Otto-Direktor Personal. (juh)

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