Kosten reduzieren und Service erhöhen

von Redaktion LZ
Freitag, 31. Juli 2009
Foto: Hagebau Schneider
Foto: Hagebau Schneider
LZ|Netz/juh. Das Baumarktunternehmen Hagebau Schneider arbeitet mit einer digitalen Personaleinsatzplanung. Die Lösung "Torex Workforce Management" reduziert nicht nur den planerischen Aufwand. Auch der Personaleinsatz passt sich flexibel an die jeweiligen Anforderungen an. Ziel ist eine Kostenreduktion bei gleichzeitiger Optimierung des Kundenservices.



"Wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden", sagt Geschäftsführer Max Schneider in Erlstätt. "Die Lösung hat sich schon allein durch die Einsparungen beim Verwaltungsaufwand für uns bezahlt gemacht." Darüber hinaus sei die gesamte Personaleinsatzplanung wesentlich effizienter geworden. "Dadurch konnten wir die Personalkosten optimieren und zugleich den Service und den Umsatz verbessern", betont Schneider.

Passgenau: Seinen Personaleinsatz richtet Hagebau Schneider am Servicebedarf aus.

Der Unternehmer setzt auf Fachpersonal, das seine Produktpalette kennt und weniger handwerklich versierten Kunden mit Rat und Tat zur Seite steht. Mit seinen elf Märkten ist Hagebau Schneider vor allem im südostbayerischen Raum vertreten.

Die herkömmliche Personalplanung in den Verkaufsstellen verursachte einen hohen Aufwand. In jedem der elf Baumärkte wurden die Einsatzzeiten der Mitarbeiter separat auf Papier geplant. Mit manuellem Aufwand wurde dabei die Planung an die jeweilige Kundenfrequenz und an die Anforderungen im Service angepasst. Dennoch ließ sich auf diese Weise nicht vermeiden, dass immer wieder zu viele oder zu wenige Mitarbeiter zur Verfügung standen - oder aber, dass Mitarbeiter nicht entsprechend ihrer Qualifikation eingesetzt wurden.

"Gerade bei variablen Öffnungszeiten ist es schwierig, den Personaleinsatz richtig zu planen", erklärt der Geschäftsführer. "Da ein hochwertiger Service die Basis unseres Geschäfts ist, wollten wir die Personaleinsatzplanung auf eine neue Basis stellen." Um die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit im richtigen Geschäft einsetzen zu können, benötigte die Geschäftsführung ein zentrales, voll IT-gestütztes System.

Nach einer Evaluierung entschied sich das Unternehmen 2005 für den Einsatz von Torex Workforce Management. Im Folgejahr machte der Baumarktbetreiber die ersten produktiven Schritte mit dem System. Zu den Auswahlkriterien gehörten Flexibilität und Bedienungsfreundlichkeit. Das Modul für die Personaleinsatzplanung reduziert den für die Planung erforderlichen Zeitaufwand durch die automatische Erstellung von Einsatzplänen. Diese erzeugt das System auf Basis individueller Vorgaben.

Die Torex-Lösung lässt sich nahtlos in das vorhanden POS-System des Unternehmens integrieren. So können historische Verkaufsdaten für die Berechnung herangezogen werden. In Verbindung mit aktuellen Informationen über saisonale Aktionen und Anforderungen - beispielsweise im Gartenbereich - lassen sich detaillierte Einsatzpläne erstellen.

Diese Pläne können auf der anderen Seite auch die Bedürfnisse und Vorlieben der Mitarbeiter deutlich besser berücksichtigen. Dabei sei die Lösung flexibel genug, um auch kurzfristige oder lokale Besonderheiten abbilden zu können, heißt es. So plant der Baumarktbetreiber damit auch filialspezifische Aktionen und kann auf schlechtes Wetter reagieren.

Unterm Strich kann das Unternehmen nach eigenen Angaben mit der Personalplanung schneller und besser auf Kundenanforderungen eingehen. Auch die Personaladministration sei einfacher geworden, ist in der Zentrale in Erlstätt zu hören. Denn die Berechnung von Zeitkonten und Überstunden hat das Softwaresystem ebenfalls übernommen.

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