Mehr Lehrstellen und mehr Suchende

von Judit Hillemeyer
Freitag, 02. Februar 2007
So wurden 67.900 neue Ausbildungsplätze von Kammern und Verbänden eingeworben, heißt es in einer Pressemitteilung. 40.500 Betriebe konnten erstmalig für eine Ausbildung gewonnen werden; 42.000 Plätze für die Einstiegsqualifizierung (EQJ) wurden von Betrieben bereitgestellt.



Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stieg um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gegenüber 2003 - dem Jahr vor dem Ausbildungspakt - ist ein Anstieg um 3,3 Prozent zu verzeichnen.

Aktuell seien noch 17.400 Bewerber unvermittelt gemeldet. Dies sind 1 800 mehr als im Vorjahr, was auf das höhere Ausgangsniveau von 22 000 mehr gemeldeten Bewerbern zurückgeführt wird.

Bis Mitte Januar begannen 24.600 Jugendliche - gefördert durch das EQJ-Programm des Bundes - eine Einstiegsqualifizierung. Das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Übergang von dieser "Berufsqualifizierung in eine Ausbildung ist gestiegen und liegt bei knapp 70 Prozent, heißt es weiter.

Außerdem haben Bund und neue Länder das Ausbildungsprogramm Ost im vergangenen Jahr mit 13.000 betriebsnahen Plätzen fortgeführt. Die Bundesagentur für Arbeit hatte im Herbst zusätzlich 4.100 außerbetriebliche Ausbildungsplätze vorrangig für Jugendliche mit Migrationshintergrund bereitgestellt. Weitere 2.500 stehen ab Mitte Februar zur Verfügung.

Den unvermittelten Bewerbern stehen derzeit noch 1.700 unbesetzte Ausbildungsplätze, gut 15.000 (EQJ-Praktikumsplätze sowie 2.500 außerbetriebliche Ausbildungsplätze der BA zur Verfügung.

Die Paktpartner wollen den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland für weitere drei Jahre zu verlängern. (juh)

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