Betriebe weiter auf Sparkurs

von Redaktion LZ
Freitag, 26. März 2010
LZ|NET. Die Prioritäten in der Personalarbeit verschieben sich. Zwei gegenläufige Trends bestimmen sie. Zum einen messen ihr die Unternehmen steigende Bedeutung zu, andererseits sparen sie an den Budgets.



Das Krisenjahr spiegelt sich in Umsatzrückgängen wider. Sie fielen deutlicher als erwartet aus. Das ergab der HR-Klima-Index 2010, eine alljährliche Erhebung der Personalberatung Kienbaum. Demnach bilanzieren 45 Prozent der befragten Unternehmen 2009 sinkende Einnahmen, damit gerechnet hatten der vorherigen Umfrage zufolge nur etwa ein knappes Drittel.

Verhaltener Optimismus bei Betrieben

Dieses Jahr macht sich verhaltener Optimismus breit. Gut die Hälfte der Betriebe glaubt, dass die Talsohle durchschritten ist. Dennoch wird weiter Personal abgebaut. Einige Unternehmen rechnen allerdings damit, dass sie die Belegschaft aufstocken.

Weniger Geld werden die Betriebe 2010 in die Personalarbeit stecken. Der allgemeinen Sparwelle folgend, sind deutliche Einbußen bei der finanziellen Ausstattung geplant. Dennoch erwarten die Unternehmen mehr Qualität im HR-Bereich. An oberster Stelle der Wunschliste steht eine verbesserte Führungsqualität. Ihr räumt der Handel höchste Priorität ein. Wenig hoch im Kurs stehen dieser Liste zufolge demografische Fragen oder das Thema Work-Life-Balance.

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