Personalern fehlt oft der Durchblick

von Redaktion LZ
Freitag, 08. April 2011
LZnet. Die Personalabteilungen deutscher Unternehmen sind nur sehr eingeschränkt in der Lage, Auskunft über wichtige Kennzahlen der Belegschaft wie Mehrarbeit, Fluktuation von Mitarbeitern oder Gehaltsentwicklung zu geben.
Denn die notwendigen Zahlen liegen nicht vor oder sind nur unter großem Aufwand zu beschaffen. Entsprechend halten fast neun von zehn Fach- und Führungskräften die zur Verfügung stehende Datenmenge im Personalmanagement nicht für ausreichend, um wichtige Entscheidungen zu treffen.

Das ist das Ergebnis einer Studie zum Personalcontrolling von Steria Mummert Consulting. In drei von vier Unternehmen müssen die Mitarbeiter in den Personalabteilungen Kennzahlen manuell erstellen. Dadurch liegen diese oft erst mit großer zeitlicher Verzögerung vor. Darüber beklagen sich zwei Drittel der Befragten. Auch die Fehleranfälligkeit wird kritisiert.

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