Duale Ausbildung forcieren

von Judit Hillemeyer
Donnerstag, 05. April 2007
Das Bundesbildungsministerium, Senat und Handelskammer der Stadt Hamburgwerben um Ausbildungsplätze bei Unternehmern mit Migrationshintergrund.



Der Hamburger Senat, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Handelskammer Hamburg wollen ausländische Unternehmer stärker in die duale Berufsausbildung einbinden. So das Ergebnis der Regionalkonferenz "Aktiv für Ausbildungsplätze" in der Handelskammer Hamburg.

In Deutschland seien rund eine Million Menschen in Betrieben und Unternehmen beschäftigt, deren Inhaber von ausländischer Herkunft sind. Bislang würden diese Firmen jedoch deutlich weniger Ausbildungsplätze schaffen als deutsche Unternehmen.

Aufklärung tut Not

Viele dieser Unternehmer hätten bisher noch zu wenig Erfahrungen mit dem deutschen Ausbildungssystem und wüssten oft nicht, dass sie selbst ausbilden könnten, sagte Andreas Bartmann, Vizepräsident der Handelskammer Hamburg.

Aus diesem Grund würde die Handelskammer im Rahmen dieser Lehrstellenkampagne den Betrieben mit Information und Beratung zur Seite stehen. Auch Unternehmer ausländischer Herkunft machten deutlich, dass spezifische Beratungsangebote ein guter Weg seien, sie von den Vorteilen einer dualen Berufsausbildung zu überzeugen.

Die Initiatoren der Veranstaltungsreihe "Aktiv für Ausbildungsplätz" haben es sich zum Ziel gemacht, zusammen mit regionalen Partnern in deutschen Ballungsräumen bis 2010 rund 10.000 Ausbildungsplätze bei Unternehmern mit Migrationshintergrund zu schaffen. (juh)

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats