Praxiswissen ist Gold wert

von Judit Hillemeyer
Freitag, 27. April 2007
Weiterbildungsmaßnahmen werden an ihrer Praxisrelevanz gemessen. Sie bestimmen auch die Bewerberauswahl. Zum zweiten Mal untersuchte das Marktforschungsinstitut Forsa Fragen zur Bedeutung nebenberuflicher Weiterbildung aus der Perspektive von Arbeitgebern, im Auftrag des Instituts für Lernsysteme in Hamburg.

Befragt wurden Anfang dieses Jahres 300 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern. Personalchefs (64 Prozent) achten bei Bewerbern immer stärker auf den Nachweis berufsbegleitender Weiterbildung.

Nur 8 Prozent der Personalentscheider berücksichtigen nebenberuflich absolvierte Fortbildungen kaum oder gar nicht bei der Bewerberauswahl.

Ein Drittel der Personalchefs sieht keinen Unterschied zwischen staatlichen, öffentlich-rechtlichen oder institutsinternen Zertifikaten.

Weitere 40 Prozent bewerten institutsinterne Abschlüsse als qualitativ höherwertig, wenn das gelernte Fachwissen besonders gut zum Stellenprofil passt. Insgesamt sind laut der Untersuchung über 70 Prozent aller Arbeitgeber von der Qualität privater Weiterbildungsangebote überzeugt. (juh)

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