Leistung bringt Anerkennung

von Judit Hillemeyer
Freitag, 30. Juli 2004
Jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland ist mit seinem Chef unzufrieden - sei es, weil dieser keine Kritik akzeptiert, die Meinung seiner Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungen nicht berücksichtigt oder weil er keinen Wert auf Teamarbeit legt.



Nach Ansicht des Schweizer Managementtrainers und Coach Samuel Brunner sind jedoch nicht immer die Vorgesetzten allein schuld:

"Nehmen Sie Ihren Vorgesetzten prinzipiell so wie er ist - er kann es nicht jedem seiner Mitarbeiter recht machen", rät er. Zum Teil würden einige Verhaltensweisen des Chefs falsch wahrgenommen und interpretiert.

Daher sei es oftmals hilfreich, im Gespräch mit Kollegen negativ empfundene Situationen zu überprüfen. Praktische Beispiele publiziert der Schweizer in seinem aktualisierten "Praxishandbuch - leiten, führen, motivieren".

Seiner Ansicht nach haben diejenigen die besten Aussichten, positiv auf den eigenen Chef einzuwirken, die anerkanntermaßen gute Leistungen erbringen - vorausgesetzt, Mitarbeiter können "diplomatisch" Kritik anbringen. (juh)

Schlagworte zu diesem Artikel:

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats