Blauer Dunst am Arbeitsplatz

von Redaktion LZ
Freitag, 03. November 2006
LZ|NET/juh Während die Bundesregierung plant, noch vor Jahresende einen fertigen Gesetzesentwurf zum Nichtraucherschutz vorzulegen, wird in Deutschland das Thema "Gesetzliches Rauchverbot" diskutiert. Eine Studie des Zeitungsmonitors zeigt das Meinungsklima.



Fast ein Drittel (31 Prozent) der Deutschen raucht zumindest gelegentlich, so das Ergebnis einer Untersuchung der ZMG Zeitungsmarketing Gesellschaft in Frankfurt. Der Anteil unter den Männern (33 Prozent) ist dabei nur unwesentlich höher als der bei den Frauen (30 Prozent). Die meisten Raucher gibt es mit 42 Prozent unter den 16- bis 29-Jährigen.

56 Prozent der Deutschen fühlen sich häufig oder gelegentlich gestört, wenn jemand in ihrer Umgebung raucht. Unter den Nichtrauchern gilt dies für 67 Prozent, von den Rauchern selbst fühlen sich 29 Prozent zumindest gelegentlich vom Rauch belästigt.

Zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) halten ein gesetzliches Rauchverbot für bestimmte Bereiche für "sehr gut" oder "gut", wie Schulen und Kliniken. Unter den Nichtrauchern befürworten dies 77 Prozent, bei den Rauchern sind es noch 43 Prozent. Die Deutschen, die sich vom Rauch gestört fühlen, begrüßen zu 84 Prozent ein Rauchverbot, während es 45 Prozent derjenigen befürworten, die sich nicht gestört fühlen.

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