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von Redaktion LZ
Freitag, 02. März 2012
Mehr Engagement im Social Web
LZ
Mehr Engagement im Social Web
LZnet. Neun von zehn Unternehmen erwarten 2012 steigende Probleme bei der Besetzung freier Stellen. Das zeigt die Studie "Recruiting Trends", die das Jobportal Monster mit den Universitäten Frankfurt und Bamberg vorgelegt hat.
Die Hälfte aller Top-1000-Unternehmen, die in der Erhebung zu Wort kommen, geht davon aus, Ende 2012 mehr Mitarbeiter auf der Payroll zu haben als zu Jahresbeginn. Ausnahmslos jeder wird freie Stellen anbieten.

Dabei gelten 37 Prozent dieser Vakanzen als "nur schwer" zu besetzen, für 5 Prozent wird sich voraussichtlich überhaupt kein geeigneter Kandidat finden lassen. Vor allem in Forschung & Entwicklung sowie IT wird es eng.

Der Fachkräftemangel ist für die befragten Unternehmen ganz klar das Nummer-Eins-Problem. Beinahe 70 Prozent halten vor diesem Hintergrund die verstärkte Rekrutierung von Mitarbeitern über 50 für ein geeignetes Mittel. Ein gutes Viertel beschreitet diesen Weg bereits. Drei Viertel wiederum wollen ihre Angestellten angesichts des demografischen Wandels möglichst lange im eigenen Unternehmen halten.

Neue Wege in der Personalbeschaffung rücken in den Fokus der HR-Fachleute. Der Einsatz von Social Media ist im Jahresvergleich deutlich gestiegen. Mehr als ein Viertel der Unternehmen verfügen demnach bereits über eine explizite Strategie dafür. Über die Hälfte nutzt diese Kanäle zum Schalten von Stellenanzeigen, zur aktiven Suche nach Fachleuten und fürs Employer Branding.

Eigene Website am beliebtesten

43 Prozent geben an, sich dort zusätzliche Infomationen über bereits identifizierte Kandidaten zu holen. Dabei wird Xing am häufigsten für Stellenangebote und die Suche nach Talenten genutzt. Zum Bewerben ihrer Arbeitgebermarke greifen die Teilnehmer am häufigsten auf Facebook zurück.

Insgesamt veröffentlichen die Unternehmen neun von zehn Vakanzen auf ihrer Website und 70 Prozent der offenen Stellen in Internet-Stellenbörsen. Von den tatsächlichen Einstellungen gehen vierzig Prozent auf eine Jobportal-Anzeige zurück, ein Drittel wird über die Homepage generiert.

Das beste Kosten-/Nutzen-Verhältnis aller Rekrutierungskanäle attestieren die Befragten folglich der eigenen Website. Auf den Plätzen zwei und drei folgen das persönliche Netzwerk des Recruiters und Mitarbeiterempfehlungen. An vierter Stelle rangieren Internet-Jobbörsen.

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