Personaler suchen gerne konventionell

von Redaktion LZ
Freitag, 22. Juli 2011
LZnet. Soziale Netzwerke wie Xing oder Facebook beherrschen zwar die Programme bei HR-Seminaren und -Kongressen, doch im Alltag der Personalsuche spielen sie noch immer eine untergeordnete Rolle.
Nur knapp jedes zehnte Unternehmen nutzt das Web 2.0 bislang für die Rekrutierung. Mehr als die Hälfte der Personaler dagegen setzen auf klassische Print-Stellenanzeigen, zapfen persönliche Kontakte an oder starten Programme wie "Mitarbeiter werben Mitarbeiter".

Das geht aus einer Studie von Ifo-Institut und Randstad hervor, deren Ergebnisse "Spiegel Online" veröffentlicht hat. 1.000 Personalchefs wurden dazu befragt. Dabei erweisen sich große Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern als erheblich internet-affiner.

Sie verfügen häufiger über eigene Karriere-Sites und bewegen sich außerdem aktiver in sozialen Netzwerken, um dort auf Stellenausschreibungen auf ihren Seiten zu verweisen. Das könnte in Zukunft zum Problem für Jobportale wie Monster oder Stepstone werden, heißt es dazu in der Ifo-Randstad-Studie.

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