Schuhhandel baut Personal ab

von Redaktion LZ
Donnerstag, 31. März 2005
Der Arbeitsplatzabbau im deutschen Schuheinzelhandel und in der heimischen Schuhindustrie schreitet weiter voran.



Die Zahl der Betriebe verringert sich von 114 im Jahr 2003 um 12 Betriebe auf 102 Firmen 2004. Die Zahl der Beschäftigten ging in diesem Zeitraum von 14 376 um 5,9 Prozent auf 13 523 zurück.

Dabei war erneut der Rückgang bei den gewerblichen Arbeitnehmern mit 9,2 Prozent wesentlich stärker ausgeprägt als bei den Angestellten mit 1,2 Prozent.

Mit einem deutlichen Personalabbau rechnet der Vize-Vorsitzende des Bundesverbandes des Deutschen Schuheinzelhandels, Andreas Oehme, auch in diesem Jahr.

Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Philipp Urban, geht davon aus, dass sich die Mitarbeiterzahl in den nächsten zehn Jahren von derzeit gut 13 500 in etwa halbieren wird.

Bei einer zunehmenden Produktionsverlagerung in das kostengünstigere Ausland würden weniger Mitarbeiter in der deutschen Fertigung benötigt. (ba)

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