Krankenstand sinkt in Deutschland

von Judit Hillemeyer
Donnerstag, 13. Januar 2005
Der Krankenstand ist 2004 in Deutschland auf ein Rekordtief gesunken. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte, sank das Niveau auf 3,4 Prozent.



Der Rückgang dürfte die Kosten für Lohnfortzahlungen um rund 1 Mrd. Euro vermindert haben. Auch die Aufwendungen der Krankenkassen für Krankengeld sollen in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres um 9,6 Prozent (511 Mio. Euro) gesunken sein. 2003 lag der Krankenstand im Jahresdurchschnitt bei 3,6 Prozent, was den Arbeitgebern rund 1,5 Mrd. Euro Einsparungen gebracht haben soll.

Zwischen Januar und November 2004 waren die Beschäftigten durchschnittlich 11,9 Tage krank geschrieben, gegenüber 13,5 Tagen im Jahr zuvor. Der Anteil der psychischen Erkrankungen hat sich dabei seit 1990 verdoppelt (juh)

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