Stress im Büro

von Judit Hillemeyer
Freitag, 11. August 2006
Mehr als die Hälfte der Berufstätigen fühlt sich regelmäßig gestresst, jeder vierte gibt an, dass der Stress von Jahr zu Jahr weiter zunimmt. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse - KKH.

Stress am Arbeitsplatz könne sich negativ auf die körperliche und psychische Gesundheit auswirken und sich langfristig in ernsten Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout manifestieren.

Auch psychosomatische Störungen wie Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden sowie Muskel-Skelett- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind möglich.

Nach Angaben der WHO (2004) stellen stressbedingte Gesundheitsstörungen in einigen europäischen Ländern zu 50 bis 60 Prozent die Hauptursache für Fehlzeiten dar.

Jeder dritte Berufstätige gibt an, in der Freizeit nicht vom Stress abschalten zu können. (juh)

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