Studie Chefs stufen ihre Agilität zu hoch ein

von Redaktion LZ
Donnerstag, 23. Juni 2016
Führungskräfte schätzen die Verbreitung agilen Arbeitens in der eigenen Firma viel positiver ein als ihre Mitarbeiter. Außerdem herrscht noch eine große Unsicherheit, was man unter Agilität versteht und welche Strukturen und Instrumente sie fördern.

Zu diesem Schluss kommen TNS Infratest und Haufe nach der Befragung von 400 Chefs und 800 Mitarbeitern. Mehr als zwei Drittel der Chefs glauben, ihr Unternehmen setze bereits ausreichend agile Strukturen und Führungsmodelle ein. Davon ist aber weniger als ein Drittel der Mitarbeiter überzeugt. 38 Prozent trauen sich noch nicht einmal ein Urteil zu. Die meisten Mitarbeiter verstehen unter Agilität vor allem die individuelle Gestaltung von Arbeitszeit und -ort. Bei den Führungskräften steht dieser Punkt auf Platz 2.

Für das Gros der Manager bedeutet Agilität vor allem, dass Mitarbeiter in Unternehmensentscheidungen eingebunden werden. Nur 18 Prozent der Befragten bestätigen, tatsächlich mitentscheiden zu dürfen. 18 Prozent der Führungskräfte arbeiten bereits mit agilen Methoden wie Scrum oder Design Thinking. Bei den Mitarbeitern sind laut "Haufe Agilitätsbarometer" jedoch nur 8 Prozent.

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