Konzentration auf Kernkompetenzen

von Judit Hillemeyer
Freitag, 06. Juni 2008
Foto: FH Amberg-Weiden
Foto: FH Amberg-Weiden
Die Fachhochschule Amberg-Weiden erweitert ihr Angebot und ruft den neuen Studiengang Handels- und Dienstleistungsmanagement ins Leben. Start ist das kommende Wintersemester.



"Handels- und Dienstleistungsunternehmen haben einen wachsenden Bedarf an ausgebildeten Führungskräften mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen", so Prof. Reiner Anselstetter von der Hochschule Amberg-Weiden. Das Angebot beruht auf einem Drei-Säulen-Konzept.

Prof. Reiner Anselstetter, Hochschule Amberg-Weiden

"Wir bieten ein klassisches BWL-Studium mit wahlweise drei Vertiefungsrichtungen an: Handelsmanagement, Finanz- und Versicherungsmärkte sowie Industrielles Dienstleistungsmanagement", erklärt er. Damit erschließt sich für Absolventen ein breites Spektrum an beruflichen Möglichkeiten.

Mit dem neuen Studiengang sollen insbesondere die Studenten angesprochen werden, die sich "frühzeitig auf spezifische Anforderungen des Handels, der Finanzmärkte oder industriellen Dienstleistungsfunktionen ausrichten wollen".

Ziel ist es, die erforderlichen betriebswirtschaftlichen Fachkenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen, um in der betrieblichen Praxis Problemstellungen zu verstehen, passende Lösungskonzepte zu entwickeln und die auch anschließend umzusetzen.

Die Studierenden sollen dabei befähigt werden, internationale Bezüge zu beachten, Werte und Normen aktueller Wirtschaftssysteme sowie die damit verbundenen Verhaltensweisen zu reflektieren, betont der Hochschullehrer. Hierzu soll das notwendige Rüstzeug in fachlicher, methodischer und persönlich-sozialer Ebene, auch in Form von Problemkompetenz vermittelt werden.

Die Hochschule legt Wert auf ein praxisorientiertes Studienkonzept, das sich auch für die duale Ausbildung eignet. Das heißt, das Studium können Studenten mit und ohne Firmenverbindung antreten. Derzeit wird außerdem eine "berufsbegleitende Variante" geplant.

Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester einschließlich einer Praxisphase und schließt mit dem Bachelor-Abschluss ab. Das Studium qualifiziert für weiterführende Studiengänge, die zum Master-Abschluss führen. "Bei der Planung des neuen Studiengangs ab Oktober gehen wir von rund 50 Studierenden aus", so Anselstetter. Die jetzt schon wesentlich höhere Zahl der Anmeldungen lasse einen "sehr guten Start erwarten". Zusätzlich werden bis 2009 drei neue Professuren ausgeschrieben. (juh)

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