Stellenabbau im Textilhandel

von Judit Hillemeyer
Mittwoch, 06. Oktober 2004
KarstadtQuelle steht im Fokus öffentlichen Interesses. Doch der Essener Konzern ist längst nicht das einzige Handelsunternehmen der Branche, das Stellen abbaut.



Fast ein Drittel aller Unternehmen im deutschen Textil-Einzelhandel (29 Prozent) haben die Zahl ihrer Beschäftigten in diesem Jahr gesenkt.

Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der TextilWirtschaft (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) hervor, die regelmäßig mehrere hundert Textil-Einzelhändler zu Branchentrends befragt.

Die Ergebnisse werden in der Ausgabe der TW vom 7. Oktober 2004 veröffentlicht.

Dabei sind Mitarbeiter in mittleren bis großen Unternehmen weitaus häufiger betroffen als Kollegen aus kleineren Betrieben.

Noch keine Ende abzusehen

Fast die Hälfte (49 Prozent) der Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 1,5 und 5 Millionen Euro pro Jahr haben Stellen gestrichen, bei den Unternehmen ab 5 Millionen Euro Jahresumsatz sind es 43 Prozent, bei den kleinen Betrieben mit bis zu 500.000 Euro Umsatz gerade einmal 9 Prozent.

Der Umfrage der TextilWirtschaft zufolge ist ein Ende von Personalabbau und Entlassungen in der Branche noch nicht in Sicht.

Ein Fünftel der befragten Textil-Einzelhändler wird 2005 die Belegschaft verkleinern. Wie bereits in diesem Jahr vollziehen sich bei den mittleren bis großen Firmen die größten Veränderungen.

Weitere Informationen sind unter www.TWnetwork.de erhältlich. (juh)

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