Top-Manager lieben Deutschland

von Judit Hillemeyer
Freitag, 04. Juni 2004
Hinter China und den USA rangiert die Bundesrepublik weltweit als attraktivster Investitionsstandort. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Ernst & Young.



Der Standort Deutschland wird von ausländischen Führungskräften optimistisch beurteilt, so die Analysten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die 513 Manager für das Handelsblatt befragt haben.

Für internationale Top-Manager ist Deutschland demnach hinter China und den USA der weltweit attraktivste Investitionsstandort. Frankreich rangiert weit abgeschlagen hinter Großbritannien, Polen, Indien und Tschechien.

Ernst & Young hatte die internationalen Top-Manager im März und im April telefonisch interviewt. Danach planen 40 Prozent, in Zukunft ihre Aktivitäten in Deutschland auszubauen.

Gute Infrastruktur zählt

Internationale Unternehmen legen bei Standortentscheidungen der Studie zufolge mehr Wert auf eine gute Verkehrs- und Telekommunikationsinfrastruktur und die Möglichkeit, Produktivitätszuwächse zu erzielen, als auf niedrige Löhne.

Im Europa-Ranking schneidet Deutschland bei diesen Faktoren am besten ab. Aus Sicht von 40 Prozent der Befragten hat Deutschland auch die qualifiziertesten Arbeitnehmer - Großbritannien und die skandinavischen Länder folgen mit großem Abstand.

Bestnoten gibt es auch für Forschung und Entwicklung. Bei den Arbeitskosten landet Deutschland auf einem der hintersten Plätze.

Hier liegen Tschechien, Ungarn, Polen und Großbritannien vorn. (juh)

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