Mütter werden ausgebremst

von Redaktion LZ
Freitag, 27. August 2010
LZnet. Deutlich weniger Frauen als Männer in Topetagen haben Kinder. Die üblichen Arbeitszeiten lassen kaum Zeit für Nachwuchs. Wenn Führungskräfte Familie haben, bringen Frauen den größeren Einsatz. Das ermittelte kürzlich das Deutsche Institut der Wirtschaft (DIW).
Die meisten weiblichen Karrieren scheitern jedoch weit im Vorfeld. Die Doppelbelastung von Familie und Beruf erweist sich als Haupthemmnis fürs Fortkommen. Das geht aus einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung hervor.

Jede zweite Befragte hat ihre beruflichen Ziele im Zuge der Mutterschaft mindestens einmal aufgegeben oder ändern müssen. Die Frauen fordern von Staat und Gesellschaft stärkere Unterstützung.

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