Zu viel Theorie, zu wenig Praxis

von Judit Hillemeyer
Freitag, 24. März 2006
Die Studiengänge deutscher Hochschulen sind zu theorielastig, so die Einschätzung vieler Studierender: 60 Prozent von ihnen halten das Studium für zu theoretisch und glauben, dass es ungenügend auf das anstehende Berufsleben vorbereitet.



Dies ergab eine aktuelle Umfrage der europäischen Jobbörse Stepstone, die unter knapp 700 Studenten und Hochschulabsolventen in Deutschland durchgeführt wurde. Ein weiteres Drittel der Studenten wünscht sich eine stärker berufsorientierte Hochschulausbildung.

Allerdings herrscht hier die Meinung vor, dass es in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt, sich die fehlende Praxis durch entsprechende Praktika während des Studiums anzueignen. Lediglich 8 Prozent wünschen sich keinen stärkeren Praxisbezug, da die nötige Erfahrung automatisch mit dem ersten Job kommt. (juh)

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