Urteil Kopftuchverbot bei Gleichbehandlung

von Redaktion LZ
Mittwoch, 15. März 2017
Unternehmen dürfen das Tragen eines Kopftuchs verbieten, urteilt der Europäische Gerichtshof (C-157/15 und C-188/15). Vorausgesetzt wird eine Regel, die das sichtbare Tragen politischer oder religiöser Zeichen grundsätzlich untersagt.
Der Wunsch des Arbeitgebers, seinen Kunden ein neutrales Bild zu vermitteln, müsse diskriminierungsfrei durchgesetzt werden. Ob die vorliegenden Kündigungen rechtens sind, müssen nationale Gerichte prüfen.

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats