Variable Gehälter   hoch im Kurs

von Judit Hillemeyer
Freitag, 07. Juli 2006
Variable Elemente spielen für die Vergütung von Außendienstmitarbeitern eine große Rolle. Das ist eine Kernaussage in der "Vergütungsstudie 2006 - Führungs- und Fachkräfte im Außendienst" der Unternehmensberatung Kienbaum.



Dabei werden rund 90 Prozent der Verkäufer verschiedener Hierarchie-Ebenen variabel entlohnt. Der Befragung zufolge fallen die Grundgehälter von variabel vergüteten Mitarbeitern zwar meist niedriger aus als die ihrer Kollegen mit festem Gehalt.

"Insgesamt liegt das Gehaltsniveau bei Mitarbeitern mit einer variablen Vergütungskomponente teilweise deutlich höher als bei den rein fest vergüteten Kollegen", sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser. Junior-Verkäufer, die ein Festgehalt beziehen, erhalten jährlich im Schnitt 42.000 Euro.

Ihre variabel vergüteten Kollegen kamen auf ein Jahresgehalt von 48.000 Euro. Bei Top-Verkäufern macht sich der Unterschied stärker bemerkbar. Während ein Top-Verkäufer mit einem festen Gehalt jährlich ca. 52.000 Euro verdient, bekamen seine variabel vergüteten Kollegen 72.000 Euro.

Auch für Gebietsverkaufsleiter ist die variable Vergütung ein wichtiges Thema. Diejenigen mit einem Festgehalt kamen auf ca. 66.000 Euro im Jahr. Wer variabel vergütet wurde, konnte dagegen mit einem Jahresgehalt von ca. 78.000 Euro rechnen. Von Bedeutung ist vor allem die Provision als Leistungsentgelt zur Honorierung laufender Vertriebserfolge. (juh)

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