Untersuchung der TU München Vernetzung führt zu mehr Demokratie

von Redaktion LZ
Freitag, 06. März 2015
LZnet. Den eigenen Chef wählen und die Firmenstrategie mitbestimmen: Die meisten Deutschen wünschen sich, dass Unternehmen demokratischer geführt werden. Doch der Unternehmensalltag sieht oft anders aus: Beschäftigte beklagen geringer werdende Entfaltungsspielräume.
Das könnte sich durch die digitale Vernetzung verändern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der TU München. Denn damit diese funktioniert, können und sollen Mitarbeiter ihr Wissen teilen, Schnittstellen organisieren und über Abteilungsgrenzen hinweg interagieren.

"Wo es wichtig ist, Wissen zusammenzubringen, sind demokratische Verfahren sehr geeignet", sagt Professorin Isabell Welpe von der TUM, die die Studie geleitet hat. "Technischer Wandel ohne sozialen und organisatorischen Wandel kann nicht funktionieren."

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