Personalkongress mit vielen Themen

von Judit Hillemeyer
Freitag, 29. September 2006
Mit knapp 5.350 Fachbesuchern und 305 Ausstellern ging der Kölner Personalkongress auf Vorjahresniveau zu Ende. Viele Aussteller verzeichneten Interesse an ihren Software-Lösungen für eine effizientere Administration.



Beim Kongress war vor allem die demographische Entwicklung Thema. Dabei ging es um den mittelfristigen Fachkräftemangel und die Überalterung der Mitarbeiter.

Bei der Personalrekrutierung wird laut einer Erhebung des Jobportals Monster das Internet weiter an Bedeutung gewinnen. Die befragten Großunternehmen suchten im Jahr 2005 neue Mitarbeiter zu 58 Prozent über Online-Kanäle.

 Um die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten, müsse neben der Gesundheitsvorsorge auch die Qualifizierung der Belegschaft vorangetrieben werden. Neuen Lernformen widmete sich das Blended Learning Forum.

Dass Fernunterricht an Bekanntheit gewinnt, stellt eine aktuelle Forsa-Studie unter Beweis, die das ILS Institut für Lernsysteme in Auftrag gegeben hat. Fernlernen als Methode kennen der repräsentativen Umfrage zufolge 97 Prozent der Personalverantwortlichen, 62 Prozent konnten bereits Erfahrung damit sammeln.

Aber auch hier hinkt die Praxis der Theorie hinterher: Nur 22 Prozent der Personaler kennen sich beim E-Learning wirklich aus. Die Geister scheiden sich am Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das seit August in Kraft ist. Ralf Rath von Kaufhof empfahl, Stellenanzeigen zu überarbeiten und Bewerbungsgespräche zu zweit zu führen. (juh)

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