Forschung im Mittelstand

von Judit Hillemeyer
Freitag, 18. Februar 2005
Familienunternehmen sind in der deutschen Forschung und Lehre stark unterrepräsentiert, obwohl über 75 Prozent aller Unternehmen in Deutschland zu diese Gruppe gehören und gemeinsam über zwei Drittel aller Arbeitsplätze stellen.



Um die wissenschaftlichen Aktivitäten zu verbessern, hat die Intes Akademie ein Zentrum für Familienunternehmen an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar gestiftet. Ziel ist die praxisnahe Forschung zu konkreten Fragestellungen in Familienunternehmen.

Die wissenschaftliche Leitung des Intes-Zentrums übernimmt Prof. Dr. Peter Witt, der bereits den Lehrstuhl für Unternehmertum und Existenzgründer an der WHU leitet. Die US-amerikanische Wissenschaft hat die Bedeutung von Familienunternehmen früher erkannt.

Business Schools haben eigene Programme für Familienunternehmen entwickelt, während sich die deutsche Mittelstandsforschung bislang auf die Nachfolgeproblematik konzentrierte.

Dabei unterliegen Familienunternehmen in Strategie, Finanzierung und Corporate Governance anderen Grundsätzen, erklärte Prof. Dr. Peter May, Gründer der auf Familienunternehmen spezialisierten Beratungsfirma Intes. (juh)

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