Was macht eigentlich Achim Egner

von Martin Mehringer
Freitag, 01. August 2008
Foto: LZ-Archiv
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Zuletzt hat sich der promovierte Jurist als Kurzzeit-Rewe-Vorstandssprecher und Caparros-Vorgänger einen Namen gemacht.



Noch im Frühjahr 2005 wurde Egner als Symbolfigur für eine neue Ära im Konglomerat der Kölner Handelsgenossenschaft gepriesen. Dennoch standen einige Rewe-Mitglieder der überraschenden Personalentscheidung von Beginn an skeptisch gegenüber.

Schließlich konnte der 50-Jährige nach Stationen bei der Quelle AG in Fürth und dem Mobilfunkkonzern Debitel nur wenig Handelserfahrung vorweisen. Entsprechend heftig wurde der Führungsstil des gebürtigen Freiburgers kritisiert. Egner vertraue einzig einem regelrechten Heer von externen Beratern, anstelle der eigenen Mitarbeiter, lautete ein Hauptkritikpunkt.

Die Widerstände gegen die von ihm mit rasantem Tempo vorangetriebene Struktur- und Organisationsreform mündeten im September 2006 bereits nach anderthalb Jahren Dienstzeit in die vorzeitige Trennung. Heute ist Egner als Vorstand der Fichtner Management Beratung in Stuttgart selbst Berater.

Als solcher äußert sich der begeisterte Fußballfan, wie zuletzt auf einer Tagung in Baden-Baden, gerne lobend über seinen früheren Arbeitgeber. Zu weiteren Nachfragen wollte er gegenüber der LZ allerdings nicht Stellung beziehen. (mm)

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