Lernen für die Zukunft

von Judit Hillemeyer
Freitag, 17. November 2006
Auf der Zukunftsagenda vieler Personalleiter stehen auch die Themen lebenslanges Lernen und Wissensmanagement.



Infolgedessen wird sich die Aus- und Weiterbildungslandschaft in Deutschland verändern. Das ist das Ergebnis einer Studie der Haufe Akademie und der FH Deggendorf. Lebenslanges Lernen erfordert Veränderungsbereitschaft und eine stark ausgeprägte Reflexionsfähigkeit der Mitarbeiter.

Diese Schlüsselkompetenzen werden jedoch in den derzeit vorherrschenden Formen betrieblicher Qualifizierung nur sehr eingeschränkt vermittelt.

Während heute die häufigste Art der Weiterbildung einmalige Seminarveranstaltungen sind, werden künftig modulare Weiterbildungskonzepte mit aufeinander aufbauenden Einheiten an Bedeutung gewinnen.

Die Studie zeigt auch, dass der überwiegende Teil der Unternehmen, die schon bisher der Aus- und Weiterbildung einen geringen Stellenwert beigemessen haben, diese Haltung auch zukünftig kaum ändern wird.

Ganz anders dagegen sieht es bei den Firmen aus, die den Nutzen aktiver Bildung der Mitarbeiter für sich erkannt haben. Hier gibt der größte Teil der befragten Unternehmen an, diesbezügliche Anstrengungen künftig intensivieren zu wollen. (juh)

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