Training von Softskills gefragt

von Judit Hillemeyer
Freitag, 15. Juli 2005
Das Geschäft mit beruflicher Weiterbildung war im vergangenen Jahr ebenso wenig erfolgreich wie in den beiden vorangegangenen. Zu diesem Ergebnis kommt die achte Weiterbildungsstudie "Marktstichprobe 2004" von Lünendonk.



Sie basiert auf den Angaben von 68 Weiterbildungsanbietern. Unter dem Aspekt der Leistungsprofile zeigt sich, dass das IT-Trainingsgeschäft im vergangenen Jahr schlechter abschnitt als das der Business-Skills.

Zusammengefasst erreichte der Komplex Business-Skills (55 Prozent) einen deutlich höheren Anteil als im Jahr 2003 (49 Prozent). Dabei führen die Einzelthemen "Führung/Management" sowie "Verhalten und Kommunikation" auch 2004 die Hitliste an: Veranstaltungen zu diesen Themenfeldern tragen im Durchschnitt 14 beziehungsweise 12 Prozent zum Umsatz bei.

An dritter Stelle positionierte sich "Betriebswirtschaft, Controlling, Rechnungswesen" (7 Prozent) gefolgt von "Vertrieb/Marketing" mit 6 Prozent.

Bei Veranstaltungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik, die bei den Anbieterunternehmen insgesamt 34 Prozent vom Umsatz ausmachten, erzielten 2004 die Inhalte "Standard-Anwendungs-Software" (8 Prozent), "Datenbank- und Systemsoftware" (7 Prozent), "Telekommunikation, Netze, Internet" (6 Prozent) und "Methoden, Tools der Software-Entwicklung, Programme, Sprachen" (5 Prozent) die höchsten Anteile.

Künftig wird eine stärkere Nachfrage nach den Themen "Führung/Management" vor "Projektmanagement", "Vertrieb/Marketing" und "Verhalten/Kommunikation" erwartet. Keine positiven Zukunftserwartungen werden an IT-Schulungen (PC und Office Automation Software) geknüpft. Der vollständige Bericht ist bei der Lünendonk GmbH erhältlich. (juh)

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