Mobilität Work-Bike-Balance per Dienstrad

von Roswitha Wesp
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Dienstfahrräder können den Firmenwagen ersetzen und sind nicht nur für Führungskräfte als Incentive einsetzbar. Die Company Bike Solutions bietet bundesweit einen maßgeschneiderten Komplettservice.
Immer mehr Unternehmen, deren Mitarbeiter Dienstfahrten zurücklegen müssen, setzen derzeit aus Gesundheits- und Kostengründen auf Bikes und Elektrofahrräder als Ergänzung zum Auto in ihrem Fuhrpark.

Bikes dienen Gesundheitsmanagement

  "Viele stellen jetzt die Weichen für ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement", sagt Markus Maus, Geschäftsführer der Company Bike Solutions in München. Nicht nur der Weg zur Arbeit stehe dabei im Fokus. Vielmehr seien ganzheitliche Ansätze gefragt, die sowohl das Thema Gesundheit berücksichtigen als auch die individuelle Lebenssituation der Mitarbeiter.

Konzerne wie Mittelständler will Maus bei der Einführung von Diensträdern systematisch begleiten. Mitarbeitern der Unternehmen wird nicht einfach ein Fahrradladen empfohlen, bei dem sie Rabatte beim Kauf eines Modells erhalten.

Vielmehr hat Bike Solutions von der Testphase über die Auswahl passender Modelle bis zur Lieferung alles im Griff. "Als einziger Direktanbieter im Markt übernehmen wir die gesamte Prozesskette", erklärt Maus das Konzept. Nachhaltig engagierte Arbeitgeber können das Angebot als Baustein im betrieblichen Gesundheitsmanagement nutzen.

Günstige Leasingmodelle für jeden Mitarbeiter

  Über das Portal gesund-zur-arbeit.de sammeln die Beteiligten Mobilitätspunkte. Nicht nur junge Mitarbeiter sind angesprochen, die Palette der Bikes sei mittlerweile so breit, dass beinahe jeder Arbeitnehmer ein Modell finde.

Viele erfüllen sich laut Maus auch einen Herzenswunsch, wenn sie sich ihr Traumfahrrad dank eines günstigen Leasingmodells plötzlich leisten können. Dies sei ein unbezahlbarer Effekt zur Motivation der Mitarbeiter.

Dabei fußt das Finanzierungsmodell darauf, dass Dienstfahrräder seit 2012 dem Dienstauto steuerlich gleichgestellt sind und die private Nutzung unter Anwendung der 1-Prozent-Regelung erlaubt ist. Dienstradnutzer können einen kleinen Teil ihres Bruttogehaltes in ein Dienstfahrrad umwandeln und müssen nur 1 Prozent des Bruttopreises ihres Gefährts versteuern.

Bietet ein Arbeitgeber einen Zuschuss zur Rate an, werden auch teure Räder erschwinglich, weil der Arbeitnehmer zwischen 25 und 45 Prozent des Anschaffungspreises spart.

Mit Leasingbeträgen von beispielsweise 30 Euro monatlich werde der Drahtesel bezahlt und "der Mitarbeiter ist hochmotiviert", sagt Maus. Schließlich seien moderne City-Bikes und Pedelecs längst zum Lifestyle-Faktor geworden.

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