Studenten interessieren sich für dm

von Christiane Düthmann
Freitag, 26. April 2013
Absolventenbarometer: Die Top-Arbeitgeber der handels- und konsumgüterbranchenaffinen Studenten 2013
LZ-Grafik
Absolventenbarometer: Die Top-Arbeitgeber der handels- und konsumgüterbranchenaffinen Studenten 2013
dm ist in den Augen branchenaffiner Wirtschaftsstudenten der beliebteste Arbeitgeber des LEH. Das zeigt eine exklusive Sonderauswertung des aktuellen Trendence-Barometers für die LZ.
Von null auf den 17. Platz: dm ist im Ranking der begehrtesten Jobadressen handels- und konsumgüterbranchenaffiner Studenten erstmals vertreten und setzt sich gleich an die Spitze der Lebensmitteleinzelhändler. Der nächstplatzierte – Aldi Süd – findet sich erst auf Position 28 (Vorjahr: 26).

Für Christian Harms ist dieser fulminate Einstieg ein Grund zur Freude: "Natürlich sind wir positiv überrascht", sagt der für Mitarbeiter zuständige Geschäftsführer des Karlsruher Drogeriemarktbetreibers. "Das positive Bild, das dm sowohl als Anbieter von Drogeriewaren wie auch als in der Gesellschaft wirkendes Unternehmen zeichnet", wirke sich auf seine "positive Wahrnehmung als potenzieller Arbeitgeber" aus.

Zudem sprächen "flexible Arbeitszeiten, Gestaltungsfreiräume und vielfältige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten" die Absolventen an, analysiert Harms die Erfolgsfaktoren.

Red Bull profitiert von Campus-Events

Das sehen die Autoren der Trendence-Sonderauswertung ähnlich. "dm steht nach Ansicht der Studierenden eindeutig für eine wertschätzende Unternehmenskultur und – damit eng verbunden – einem guten Führungsstil", begründet Branchenexpertin Manja Ledderhos. In den letzten Jahren war das Unternehmen vor allem bei Auszubilden beliebter geworden. "Nun hat es auch das Interesse der Studierenden geweckt."

Dominiert wird die Bestenliste nach wie vor von den FMCG-Herstellern. Unilever kann sich vom dritten auf den zweiten Platz vorschieben. Laut Ledderhos liegt das unter anderem an der "gelungenen Verknüpfung von Unternehmen und Produkten", die zu einer höheren Bekanntheit geführt habe. "Unilever wird greifbarer."

Red Bull erklimmt nach dem Neueinstieg im vergangenen Jahr jetzt Platz drei. "Hier strahlt die Produktmarke eindeutig auf die Arbeitgebermarke ab", analysiert Trendence-Managerin Ledderhos. Zudem sei der Energiedrinkhersteller inzwischen auch auf dem Campus aktiver geworden, indem er dort Events wie die "Student Boat Battle" organisiere.

Steigern können sich auch Beiersdorf, Coca-Cola und Nestlé, die auf den Plätzen vier bis sechs folgen. Im Vorjahr lagen sie an sechster, achter und zehnter Position. (cd)

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats