Henkel „Den Mitarbeitern genau zuhören"

von Christiane Düthmann
Freitag, 21. Oktober 2011
Jens Plinke
Jens Plinke
Wie globales Arbeitgebermarketing bei Henkel funktioniert, erklärt Jens Plinke, Senior Manager Corporate Employer Branding.
Lebensmittel Zeitung:  Herr Plinke, Employer Branding ist in aller Munde. Worauf kommt es dabei an?

Jens Plinke: Wir hatten bei Henkel die einmalige Chance, Unternehmens- und Arbeitgebermarke gemeinsam zu relaunchen. Entscheidend dabei ist ein ganzheitlicher Ansatz, der zur Unternehmenskultur passt. Wir haben deshalb im Vorfeld unserer aktuellen Kampagne die Mitarbeiter intensiv einbezogen.

LZ: Wie muss man sich das vorstellen?

 Plinke: Wir haben genau zugehört. Ich selbst habe zum Beispiel rund 30 Interviews – vom Praktikanten bis zur Führungskraft – geführt, um herauszufinden, was sie in ihren Jobs motiviert und wie sie Henkel als Arbeitgeber wahrnehmen.

LZ: An welchem Punkt der Umsetzung stehen Sie inzwischen?

Plinke: Das Konzept wurde für den gesamten Konzern einheitlich umgesetzt. Im Februar und März 2010 begann die Analysephase. Nur ein Jahr später fiel der weltweite Startschuss. Zurzeit werden noch kleinere Details der nationalen Auftritte angepasst.

LZ: Wie kommen Sie an Ihre Zielgruppen heran?

Plinke: Wir nutzen alle Kanäle – Print, Online, Social Web. Der Königsweg aber ist der persönliche Kontakt. Beispiel Hochschulmarketing: Wir haben allein in Deutschland rund 40 Lehrstühle identifiziert, mit denen wir intensiv kooperieren. An der Wirtschaftshochschule WHU haben wir Anfang 2010 mit dem "Henkel Center for Consumer Goods" sogar das erste Forschungszentrum für Konsumgüter im deutschsprachigen Raum ins Leben gerufen.




(cd)

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