Nestlé Nestlé: Gerhard Bressenbrügge


Lebensmittel Zeitung: Das Krisenjahr 2009 ging an vielen Unternehmen in der Branche oft spurlos vorbei, 2010 war von der Krise schon fast nichts mehr zu spüren. Auch der deutsche Arbeitsmarkt hat sich erholt. Mit welchen Erwartungen blicken Sie vor diesem Hintergrund ins Jahr 2011?

Gerhard Bressenbrügge: Insgesamt blicke ich mit ambivalenten Erwartungen in das Jahr 2011. Einerseits haben wir berechtigten Grund zur Hoffnung, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise endgültig hinter uns liegen. Die Zahl der Arbeitslosen ist unter drei Millionen gesunken. So viele Menschen wie lange nicht mehr stehen wieder in Lohn und Brot. Alleine dies ist ein Faktum, das nicht hoch genug bemessen werden kann.
Andererseits werden wir uns 2011 an deutlich steigende Rohstoffpreise gepaart mit einer höheren Volatilität gewöhnen müssen. Nach Jahren, in denen Inflation in der Lebensmittelindustrie mehrheitlich ein Fremdwort war, könnten die Lebensmittelpreise 2011 sogar erstmals oberhalb der Inflationsrate liegen.
Umso wichtiger wird es deshalb sein, dass sich Agrarsektor, Lebensmittelindustrie und Handel keine überflüssigen Grabenkämpfe liefern, sondern zueinander stehen. Nur ein vernünftiges Mit- und Nebeneinander verhindert, dass die Lebensmittelwirtschaft insgesamt zum populistischen Spielball von NGOs, Politik und Medien wird.

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