Unternehmensimage Arbeitgeberattraktivität lohnt sich

von Redaktion LZ
Donnerstag, 13. August 2015
LZnet. Wer ein positives Image bei seinen Beschäftigten hat, erzielt eine höhere Unternehmensleistung. Das zeigt eine Studie der Uni St. Gallen im Auftrag des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität.
Es lohnt sich für Arbeitgeber, an ihrer Attraktivität zu feilen. Denn in dieser Hinsicht besonders gut bewertete Unternehmen bringen es auf eine um 16 Prozent höhere Unternehmensleistung.

Das zeigt eine Studie der Uni St. Gallen im Auftrag des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität (Zeag). 96 Unternehmen haben dafür ihr Image bei Beschäftigten und Führungskräften messen lassen.

Dabei traten überraschende Details zutage: So ist Männern die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf besonders wichtig. Auch legen sie erhöhten Wert auf eine Kultur des Vertrauens.

Frauen hingegen wünschen eine inspirierende Führung und die Möglichkeit, internes Unternehmertum zu leben. Eine weitere Erkenntnis: Die Erwartungsprofile der Generation X ähneln stark denen der Männer, jene der Generation Y denen der Frauen.

Für viele befragte Unternehmen offenbart die Analyse Handlungsbedarf. Die Autoren nennen unter anderem "korrosive Energie" und die "Beschleunigungsfalle" als kritisch.

Korrosive Energie sei gekennzeichnet durch interne Machtkämpfe. In die Beschleunigungsfalle tappen überlastete Mitarbeiter, die zu viele Aufgaben in zu kurzer Zeit mit zu wenigen Ressourcen erledigen sollen.

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