"Berufe im Vertrieb werden immer internationaler"

von Redaktion LZ
Freitag, 17. Februar 2012
Gerald Hübner, Director Sales bei Danone.
Danone
Gerald Hübner, Director Sales bei Danone.
Lebensmittel Zeitung: Herr Hübner, wie beurteilen Sie die akademische Ausbildung von Sales-Nachwuchsmanagern?
Gerald Hübner: Wir sehen es als einen positiven Trend, dass immer mehr Universitäten in Deutschland die Bedeutung einer verzahnten Ausbildung von Theorie und Praxis im Vertrieb erkennen. Die WHU ist dafür ein sehr gutes Beispiel.

LZ: Was muss besser werden?

Hübner: Ich vermisse zum Beispiel, dass Verhandlungstrainings in den Stundenplan integriert sind. Diese sind für die Arbeit im Vertrieb essenziell und bereiten die jungen Leute optimal auf das Berufsleben vor.

LZ: Oft müssen Unternehmen ausbügeln, was an den Hochschulen zu kurz kommt. Welche Erfahrungen hat Danone gemacht?


Hübner: Wenn ich mir unsere Berufseinsteiger ansehe, fällt mir auf, dass sie theoretisch sehr gut ausgebildet sind. Aber es fehlt ihnen oftmals die praktische Erfahrung.

LZ: Welche Rolle spielt es für Sie, mit dem Thema Vertrieb an Unis präsent zu sein?

Hübner: Eine sehr wichtige. Wir wollen aufzeigen, welche Vielfalt an Karrierechancen im Vertrieb existiert. Es hat sich viel getan in den vergangenen Jahren. Die Berufe wurden internationaler und es entwickeln sich immer wieder neue Vertriebswege und -kanäle. Veranstaltungen an Hochschulen sind für uns eine gute Möglichkeit, einen Einblick in die Vertriebs-Welt von Danone zu geben. Und wir erfahren, was die Studierenden bei der Berufswahl beschäftigt.

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats