Fonterra wegen verschlepptem Rückruf in der Kritik


Nach dem Fund hochgiftiger Bakterien in Molke bemüht sich der weltgrößte Milchexporteur Fonterra aus Neuseeland um Schadensbegrenzung. "Wir entschuldigen uns aufrichtig bei den Menschen, die betroffen sind", sagte Konzernchef Theo Spierings auf einer Pressekonferenz in Peking. Das Unternehmen hatte am Wochenende vor den Bakterien gewarnt, die demnach eine lebensgefährliche Botulismus-Vergiftung auslösen kann. Es gebe bislang aber keine Hinweise, dass jemand erkrankt sei. In China war das Thema besonders brisant, weil dort 2008 schon einmal Babys an verseuchter Säuglingsmilch starben.

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