Bundesverwaltungsgericht erlaubt Schächten


Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat das Schächten von Tieren trotz eines Verbots im Tierschutzgesetz erlaubt. Mit Verweis auf die Religionsfreiheit ließ der dritte Senat in einer Grundsatzentscheidung dieses Schlachten ohne Betäubung nach islamischen Ritual zu. Mit dem Urteil hat sich ein türkischer Metzger aus Aßlar nach jahrelangem Rechtsstreit gegen den Lahn-Dill-Kreis durchgesetzt. Es ist das erste höchstrichterliche Urteil, seitdem Deutschland 2002 den Tierschutz ins Grundgesetz aufgenommen und zum Staatsziel erklärt hat.

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