Employer Branding Melitta spricht über die Stärken als Arbeitgeber

von Silke Biester
Donnerstag, 28. November 2013
Imagepflege: Die Vorzüge des Arbeitgebers Melitta werden in der Kampagne auf den Punkt gebracht.
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Imagepflege: Die Vorzüge des Arbeitgebers Melitta werden in der Kampagne auf den Punkt gebracht.
Die Melitta Group feilt an ihrem Image als Arbeitgeber. Eine aktuelle Kampagne soll die Stärken des Unternehmen herausstellen.
"Melitta – Das Mehr an Möglichkeiten" lautet seit wenigen Tagen der Slogan auf den Karriere-Sites des Konsumgüterherstellers. Die Mindener stellen die eigene Attraktivität heraus, um sich im Wettbewerb um die besten Köpfe klar zu positionieren.

Insbesondere die Vielfalt an Perspektiven werde von Außenstehenden oftmals unterschätzt, weiß Dirk Marek, Leiter Personalpolitik der Melitta Zentralgesellschaft.

Auf der Suche nach Marketing- und Sales-Profis sowie Technikern und Ingenieuren konkurriere der Mittelständler mit bekannteren Arbeitgebern. "Wir sind ein klassischer Hidden Champion", beschreibt er die Problematik. "Jeder denkt bei Melitta an Kaffee.

Bestehende Mitarbeiter motivieren und binden

Aber dass Marken wie Toppits und Swirl dazugehören und wir international aufgestellt sind, wissen eher wenige." Themen wie Work-Life-Balance, internationale Karrierewege und die "Chance auf eine sinnstiftende Tätigkeit" stehen im Mittelpunkt des neuen Employer-Branding-Konzepts.

Umgesetzt wird es extern über Stellen- und Image-Anzeigen, den neuen Online-Auftritt und bei Events wie dem Absolventenkongress, der diese Woche stattfindet. Darüber hinaus werden auch die vorhandenen Mitarbeiter über ein dreistufiges Kommunikationskonzept gezielt angesprochen. "Wir wollen unsere Stärken bewusst machen, um motivierte, talentierte und gut ausgebildete Mitarbeiter besser im Unternehmen halten zu können", sagt Marek.

Als Grundlage für das Employer-Branding-Projekt wurden Mitarbeiter, Recruiter und Top-Manager über die Eigenschaften und Besonderheiten des Arbeitgebers befragt. Auch die Perspektive der Bewerber wurde einbezogen. Mittelfristig soll etwa das Talentmanagement noch verbessert werden, um das Arbeitgeber-Image weiter auszubauen.

 

 

(sb)

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