Erzeuger drängen auf Ersatznormen


Der Wegfall der EU-Vermarktungsnormen für 26 Obst- und Gemüsesorten zum 1. Juli 2009 beunruhigt die deutschen Erzeugerorganisationen. Denn die dann greifenden allgemeinen Vermarktungsnormen beinhalten nur gewisse Mindesteigenschaften sowie die Herkunftskennzeichnung, jedoch keine verbindlichen Vorschriften für Handelsklassen oder Größensortierungen. Eine Lösung scheint jetzt aber in Sicht: Anlässlich der BLE-Arbeitstagung Qualitätskontrolle Obst & Gemüse stieß die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) mit ihrem Vorschlag, künftig produktspezifische UNECE-Normen als Ersatz für die allgemeinen Vermarktungsnormen heranzuziehen, auch seitens des Handels auf Zustimmung: "Edeka und Rewe haben grünes Licht signalisiert, Metro und Aldi haben zumindest nicht widersprochen", so die BVEO.

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