Mehr Falschgeld im Umlauf


Die Deutsche Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2010 rund 33.700 falsche Euro-Banknoten registriert – ein Anstieg von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der durch Falschgeld entstandene Schaden hat sich von 1,6 Mio. auf 1,9 Mio. Euro erhöht.
Zwei Drittel sind 50-Euro-Scheine#/ZT#
Merklich gestiegen ist der Anteil der "falschen Fuffziger". Zwei von drei Blüten entfielen auf die 50-Euro-Banknote. Mit großem Abstand folgen der Zwanziger und der Hunderter. Die übrigen Banknoten wurden vergleichsweise selten gefälscht. Bei Falschmünzen führt das 2-Euro-Stück die Hitliste an. "Das höchste Risiko mit Falschgeld in Berührung zu kommen liegt beim Einzelhandel", sagt Helmut Rittgen, Leiter des Zentralbereichs Bargeld bei der Bundesbank, die über ihr Filialnetz kostenlose Workshops zur Falschgelderkennung anbietet.

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