Montag, 20. Mai 2013

Fish-Market bündelt Angebot

Donnerstag, 09.02.2012

Erstmals eröffnet in Halle 6 der Fish-Market. In maritimer Markt-Atmosphäre können sich dort Facheinkäufer auf der Suche nach zertifizierten Produkten informieren. Acht Hersteller von insgesamt 35 sind auf der Messe vertreten.
Der Fish-Market bietet alles rundum nachhaltige Fischerei
Der Fish-Market bietet alles rundum nachhaltige Fischerei
Foto: Biofach
LZnet/dr. Der Fish-Market ist ein gemeinsames Projekt von Biofach und dem Branchenverband Naturland. Dieser hat Mitte der 1990er-Jahre begonnen, Richtlinien für die anerkannte ökologische Aquakultur zu entwickeln und ist weltweit federführend auf diesem Gebiet. Insofern ist er ein wichtiger Partner für die Auslobung des zum ersten Mal stattfindenden Fish-Markets.

In Ergänzung können sich Interessierte im Fisch-Forum (16. Februar, NCC Ost, Raum Seoul) über aktuelle Fragen rund um das Thema informieren und austauschen. Diskutiert und referiert wird unter anderem über Öko-Aquakultur und nachhaltige Fischerei. Leergefischte Gewässer und vollgestopfte Aquakulturen lassen diesen Lebensmitteltrend zur Alternative werden.

17 Kilo Fisch pro Kopf

17 kg Fisch werden aktuell pro Kopf und Jahr weltweit verspeist. Den durchschnittlich größten Anteil verzehren, wie auch bei den anderen tierischen Produkten, die Industrienationen (29,3 kg), den kleinsten die Nicht-OECD-Länder. Es werden heute jährlich 142 Mio. Tonnen Fisch aus Meeren, Seen und Flüssen gezogen oder in Aquakultur produziert. Davon dienen 115 Mio. Tonnen dem Verzehr.
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Extras

Naturland zertifiziert Aquakultur

Naturland Aquakultur-Betriebe müssen strenge Richtlinien einhalten. Dazu gehören unter anderem die sorgfältige Standortwahl, Schutz von Gewässern und umliegenden Ökosystemen, niedrige Besatzdichten und artgerechte Haltung, zertifiziertes Öko-Futter, Verzicht auf Gentechnik und chemische Zusätze, keine Wachstumsförderer oder Hormone sowie soziale Standards. Auch in der Verarbeitung geht Naturland keine Kompromisse ein. Lückenlose Kontrolle der Verarbeitungskette, ausschließliche Verwendung von zertifizierten Öko-Zutaten und der Verzicht auf Phosphat, Sulfit und Zusatzstoffe sind in den Richtlinien verankert. Aquafarmen in mehr als 20 Ländern produzieren mittlerweile danach, etwa Öko-Forellen, -Lachs, -Shrimps, -Tilapia, -Pangasius, -Wolfsbarsch und -Dorade. Diese Produkte sind mit dem klassischen Naturland-Zeichen ausgelobt.

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