The end of Healthcare... as we know it?
Die Studie „The end of Healthcare… as we know it?“ der Unternehmensberatung Bain & Company zeigt, welche strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen bis zum Jahr 2020 zu erwarten sind und was dies für Patienten, Ärzte, Versicherer, Distributoren und die Industrie bedeutet.
Im Jahr 2008 wendeten die USA bereits 16 Prozent ihres Bruttoinlandprodukts für Gesundheitsausgaben auf, die fünf größten EU-Länder zwischen neun und elf Prozent. Tendenz: stark steigend.
Die Autoren der Studie definieren vor diesem Hintergrund vier zentrale Strömungen, die den Gesundheitssektor von morgen bestimmen sollen: Der Patient wird mehr selbst zahlen müssen, dadurch wächst seine Marktmacht. Eine Datenrevolution wird den Markt transparenter machen. Eine stärkere Vernetzung zwischen den Gesundheitsdienstleistern soll für mehr Effizienz sorgen. Der Kostendruck zwingt die Hersteller zu einer neuen Generation von "Gut-Genug-Präparaten".