Ansteckungsschutz Aldi und Lidl USA bieten Impfprämie

von Julia Wittenhagen
Dienstag, 26. Januar 2021
Arbeitgeber haben ein großes Interesse daran, dass ihre Mitarbeiter sich gegen Corona impfen lassen, können sie aber auch in den USA nicht zu diesem Schritt zwingen. Lidl USA soll daher Mitarbeitern 200 Dollar Prämie zahlen, wenn sie sich impfen lassen, schreibt die Wirtschaftswoche.
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Die zu Aldi Nord gehörende Gruppe Trader Joe`s erwäge einen ähnlichen Schritt. Aldi Süd biete zwei Stundenlöhne plus Impfkosten. In Deutschland seien finanzielle Anreize bei Aldi Nord und Süd derzeit kein Thema, heißt es von Seiten des Unternehmens. Zumal der Impfstart für Mitarbeiter des Einzelhandels (Gruppe 5 in der Impfstrategie) erst im zweiten Quartal 2021 zu erwarten sei. Derweil "unterstützen wir die Informationskampagne des Bundes. Über unsere internen Kommunikationskanäle werden wir unsere Mitarbeiter darüber informieren, was rund um den Impfstart wichtig ist." Die Impfungen seien freiwillig und basierten auf der Entscheidung eines jeden Einzelnen. Juristen warnen Arbeitgeber übrigens davor, mit zu hohen Prämien Impffreudigkeit zu belohnen. Sie könnten ausgelegt werden, als ob man Mitarbeitern eine private Entscheidung "abkaufe".

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