Ausbildungsvergütung ANG ist gegen Regelung per Gesetz

von Redaktion LZ
Donnerstag, 23. Mai 2019
Die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss, ANG, glaubt nicht, dass eine gesetzlich geregelte Mindestausbildungsvergütung von 515 Euro an den 7 000 unbesetzten Ausbildungsstellen der Branche viel ändern kann.
"Sie wird kleinen und vielfach familiengeführten Betrieben in ländlichen Regionen bei der Gewinnung von Nachwuchskräften nicht weiterhelfen", sagt ANG-Geschäftsführerin Stefanie Sabet.

Eingriffe des Gesetzgebers in die Tarifautonomie sieht die ANG kritisch. Zudem seien die durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütungen von über 800 Euro wettbewerbsfähig. Positiv sei der Tarifvorrang für tarifgebundene Unternehmen, und dass die Anpassung verhältnismäßig erfolgen soll.

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