Berufsbildungsbericht 2021 Handel wünscht sich positive Kommunikation zu Ausbildung

von Redaktion LZ
Mittwoch, 05. Mai 2021
Im Handel ist die Zahl der Ausbildungsplätze trotz Pandemie gestiegen. Das betont der HDE angesichts der heutigen Behandlung des Berufsbildungsberichts im Bundeskabinett.
Berufsbildungsbericht 2021
Handel wünscht sich positive Kommunikation zu Ausbildung
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Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen hat der Handel insgesamt das Angebot an Ausbilungsplätzen erhöht. „Das Ausbildungsengagement der Handelsunternehmen ist auch 2021 ungebrochen hoch und die Zahl der angebotenen Stellen für die Verkaufsberufe steigt weiter an. Das zeigen die aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit deutlich“, so HDE- Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Nach der    Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur entfallen auf die beiden Kernberufe des Einzelhandels im April 2021 insgesamt 12,5 Prozent der angebotenen Ausbildungsstellen. Damit nehmen der dreijährige Ausbildungsberuf Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel mit rund 31.400 Ausbildungsstellen und einem Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat sowie der zweijährige Ausbildungsberuf Verkäufer /Verkäuferin mit knapp 22.600 Stellenangeboten und damit einem Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder die beiden Spitzenpositionen im Ranking ein. Auch der neue Ausbildungsberuf Kaufmann /  Kauffrau im E-Commerce verzeichnet ein Plus von sechs Prozent.

Aus dem Berufsbildungsbericht 2021 geht hervor, dass sich das  duale Berufsbildungssystem im Jahr 2020 trotz der Corona-Pandemie insgesamt betrachtet als robust erwiesen hat. Jedoch verhinderten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Durchführung bewährter Formate in der Berufsorientierung. Weder konnten persönliche Beratung, noch Betriebspraktika oder Ausbildungsmessen, stattfinden. Erste digitale Angebote und die Umstellung auf digitale Recruitingprozesse haben dies zwar versucht abzufangen, aber die Stellenbesetzung fand auch noch weit bis in den Winter hinein statt, so dass dem sogenannten Nachvermittlungszeitraum eine besondere Bedeutung zukam. „Umso wichtiger ist es, dass alle Beteiligten - auch die Politik - jetzt mit einer positiven Botschaft die Chancen einer Ausbildung nach draußen tragen“, so Genth weiter.

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