Corona-Krise Alibaba stellt Plattform für Mediziner zur Verfügung

von Sonia Shinde
Freitag, 27. März 2020
Alibaba-Gründer Jack Ma tweetete, dass der Onlinehändler alle Krankenhäuser weltweit einlädt, mit den chinesischen Kollegen auf einer offenen Plattform zu kommunizieren.
imago images / ZUMA Press
Alibaba-Gründer Jack Ma tweetete, dass der Onlinehändler alle Krankenhäuser weltweit einlädt, mit den chinesischen Kollegen auf einer offenen Plattform zu kommunizieren.
Corona-Krise
Alibaba stellt Plattform für Mediziner zur Verfügung
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Alibaba will internationale Mediziner virtuell zur Bekämpfung der Corona-Krise zusammenbringen. Der Onlinehändler stellt dafür eine kostenlose Internetplattform und sein Kommunikations-System Dink Talk zur Verfügung.
Der chinesische Onlinehändler Alibaba stellt über seine beiden Stiftungen Alibaba Foundation und Jack Ma Foundation Medizinern eine Online-Plattform zur Verfügung, um sich über Forschungsansätze im Kampf gegen das Coronavirus auszutauschen. Mehr als 440 medizinische Einrichtung aus 104 Ländern, darunter auch deutsche, seien bereits Teil dieser International Medical Expert Communication Platform. Das größte Interesse käme aus den USA, der Türkei, Großbritannien, Pakistan, Spanien und Deutschland, so das Unternehmen. 

"Wir laden alle Krankenhäuser weltweit ein, mit ihren chinesischen Kollegen auf dieser offenen Plattform zu kommunizieren", tweetete Alibaba-Gründer Jack Ma dazu. Von chinesischer Seite vertreten sind unter anderem bereits Kliniken aus Wuhan, Hauptstadt der am stärksten betroffenen Provinz Hubei, und der angrenzenden Provinz Zheijiang. In dessen Hauptstadt Hangzhou hat auch Alibaba seinen Firmensitz.


Seine neue Mediziner-Plattform bietet über Alibabas Kommunikations- und Messenger-System Dink Talk kostenlose Möglichkeiten für Audio- und Videokonferenzen, sowie Live-Schalten für größere Gruppen. Sprachbarrieren soll ein Übersetzungsprogramm auf Basis künstlicher Intelligenz überwinden. Es soll elf Sprachen meistern. Die Chats, Diskussionen und Konferenzen lassen sich speichern und zu einem späteren Zeitpunkt ansehen, um Zeitverschiebungen auszugleichen.
Coronavirus (Symbolbild)
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